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Tickets

Freitag, 27.05.2022
15€ Eintritt

Samstag, 28.05.2022

15€ Eintritt

+++ Limitierter Kartenvorverkauf +++

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Verfügbar hier:

Das Campieren auf und rund um das Festivalgelände ist nicht erlaubt!


Wer ist nach dieser Event-losen Zeit nicht hungrig nach Musik und Festival-Vibes? Das Open Air in der Gaulschlucht ist definitiv auch heuer wieder einen Besuch wert: Zur Musik von Bands wie Mainfelt, Shanti Powa, Bizzarro Welt oder Kaiser Lee wird gesungen, getanzt, gerockt, gelacht und gechillt. Was dieses Open Air so besonders macht? Es ist vom Zentrum Lana bequem zu Fuß erreichbar und befindet sich trotzdem in einer grandiosen Natur-Kulisse. Das Open Air Gaul ist Ende Mai, für viele der Auftakt des Festivalsommers. Auf die Beine gestellt wird es jedes Jahr von einem großen und unermüdlichen Team an Freiwilligen und dem Jugendzentrum Jux Lana. Dem Open Air Gaul Team ist es ein Anliegen die Musikkultur ganzjährig zu fördern. Somit geht der Reinerlös direkt wieder in die finanzielle Unterstützung und Organisation von lokalen Konzerten nach dem Motto: „Kultur von jungen Menschen für junge Menschen“

IT

Chi non ha voglia di essere di nuovo inmezzo  a un Open Air Festival, con musica e allegria dopo questo lungo periodo senza eventi? L’Open Air alla Gola di Lana merita sicuramente una visita: con la musica di gruppi come Mainfelt, Shanti Powa, Bizzarro Welt o Kaiser Lee, si canterà, si ballerà, si ondeggerà al ritmo della musica dal vivo. Cosa rende questo open air così speciale? Avrà luogo vicino al centro di Lana e tuttavia in uno scenario naturale grandioso. Per molti questo Open Air a fine maggio e l’inizio dell’estate dei festival. È organizzato ogni anno da una grande e instancabile squadra di volontari e dal centro giovanile Jux Lana. Il team si impegna a promuovere la cultura musicale tutto l’anno. Così, il ricavo netto torna direttamente al sostegno e all’organizzazione di concerti locali secondo il motto: “Cultura dei giovani per i giovani”.



Gschicht

„Mittlerweile gehören Openairs und Festivals zum festen Bestandteil der Südtiroler Musik- und Jugendkultur. Dies war nicht immer so: Bis in den 80er Jahren war die Liste von Freiluftkonzerten und openair-artigen Events im Land überschaubar. Anders als heute, wo mit dem Frühlingserwachen der Startschuss für die vielfältige und ein Dutzend Veranstaltungen umfassende Festival-Saison ertönt, war und ist das Openair Gaul in Lana wohl das älteste, noch bestehende Openair Südtirols.

Die Geburtsstunde des Gaul Openairs ist das Jahr 1983, also eine Zeit in der Openairs hierzulande nahezu Exotisch bzw. Ungewöhnlich waren. Den wenigen Veranstaltungen, bei denen Bands spielten, die aus der klassischen und etablierten Musikschiene ausbrachen, wurde mit einer Mischung aus Argwohn und Gleichgültigkeit begegnet. Einige engagierte junge Menschen vom Jugendkollektiv Lana hatten dennoch den Entschluss gefasst, in Lana ein Openair auf die Beine zu stellen und damit der alternativen Musikkultur eine Bühne zu bieten.

Kein Ort in Lana war für die Durchführung einer solchen Veranstaltung besser geeignet, als die Gaulschlucht. Sie ist der Schlüssel für die Beliebtheit des Gaul Openairs: die steilen Felshänge, von denen die Musik zurückgeschleudert wird, der Tanz der Lichter in der Schlucht, die Falschauer, die neben dem Konzertgelände vorbeirauscht oder Schloss Braunsberg, das stolz und erhaben gleich einem Wächter über der Gaul thront. Der kultigste Ort für ein derartiges Event und so ging 1983 dort das erste Gaul Openair über die Bühne. Die gesamten 80er Jahre hindurch fand es fortan jedes Jahr statt. Bereits damals strömten bis zu tausend Besucher zum Openair in die Gaul. Viele Bands, die in jener Zeit ihre musikalischen Künste zum Besten gaben, waren in den 80er Jahren oftmals weit über die Grenzen hinaus bekannt, auch wenn sie heute von den jüngeren Semester kaum einer mehr kennt. Mit Beginn der 90er Jahre zeichnete sich ab, dass das Jugendkollektiv das Openair in der Gaul nicht mehr weiter durchführen wird. An diesem Punkt trat der im Mai 1990 gegründete Verein Jugendzentrum Lana auf, der fortan die Organisation und Durchführung des Openairs übernahm. Der erste Versuch 1991 fiel jedoch buchstäblich ins Wasser, da ein über all die Jahre treuer Begleiter des Gaul Openairs auf den Plan trat – der Regen. Nach den Startschwierigkeiten und einer Eingewöhnungsphase, startete das Gaul Openair erst 1994 wieder voll durch und entwickelte sich zu jenem kultigen Fest, als das es sich heute präsentiert. Sukzessive stiegen die Besucherzahlen, das Openair wurde gesellschaftlich akzeptierter und umfangreicher, sei es bei den Bands, als auch bei dem Angebot abseits der Bühne. Von da an mauserte sich das Gaul Openair zu einer festen Größe in Südtirol und ist seit Jahren als jenes Openair bekannt, mit dem am letzten Maiwochenende die Open-Air-Saison eingeläutet wird.“

Geschrieben von Joachim Staffler