Tickäts

Freitag, 24.05.2019
Samstag, 25.05.2019

Ermäßigungen für:
“Jux-Mitglieder” und
“bank the future” Kunden

Das Campieren auf und rund um das Festivalgelände ist nicht erlaubt!

 


Olls wos laft

Du willst was erleben, mal was anderes sehen und einfach nur Spaß haben? Na dann, komm in die Gaulschlucht und lass dir das Openair Gaul auf der Zunge zergehen. Es wird gesungen, getanzt, gerockt, gelacht und gechillt. Du willst Beweise? Na ja, dann musst du schon selbst in die Gaul kommen und dich vom unvergesslichem Feeling berauschen lassen. Du wirst sehen, die Gaul ist ein Besuch wert! Während die einen beim berüchtigten Gaul-Stiefelgolf ihre Gummistiefel in der Mülltonne versenken, schlürfen die anderen in der gemütlichen Chill-Out-Ecke alkoholfreie Cocktails. Wiederum andere genießen leckeres Obst und erfrischende Getränke, währenddessen die nächsten über Slakelines schweben oder sich von faszinierenden Feuerspielen in den Bann ziehen lassen. Nein, genug, alles kann ich dir nicht verraten!! Nur eines ist gewiss: Das Openair Gaul ist jedes Jahr voller Überraschungen, deshalb ÜBERZEUGE DICH SELBST, und egal ob Hüpfburg, Sumoringen, Calcetto spielen, bullriding oder anderem: Es ist für jedermann, jederfrau was dabei!

 



Gschicht

„Mittlerweile gehören Openairs und Festivals zum festen Bestandteil der Südtiroler Musik- und Jugendkultur. Dies war nicht immer so: Bis in den 80er Jahren war die Liste von Freiluftkonzerten und openair-artigen Events im Land überschaubar. Anders als heute, wo mit dem Frühlingserwachen der Startschuss für die vielfältige und ein Dutzend Veranstaltungen umfassende Festival-Saison ertönt, war und ist das Openair Gaul in Lana wohl das älteste, noch bestehende Openair Südtirols.

Die Geburtsstunde des Gaul Openairs ist das Jahr 1983, also eine Zeit in der Openairs hierzulande nahezu Exotisch bzw. Ungewöhnlich waren. Den wenigen Veranstaltungen, bei denen Bands spielten, die aus der klassischen und etablierten Musikschiene ausbrachen, wurde mit einer Mischung aus Argwohn und Gleichgültigkeit begegnet. Einige engagierte junge Menschen vom Jugendkollektiv Lana hatten dennoch den Entschluss gefasst, in Lana ein Openair auf die Beine zu stellen und damit der alternativen Musikkultur eine Bühne zu bieten.

Kein Ort in Lana war für die Durchführung einer solchen Veranstaltung besser geeignet, als die Gaulschlucht. Sie ist der Schlüssel für die Beliebtheit des Gaul Openairs: die steilen Felshänge, von denen die Musik zurückgeschleudert wird, der Tanz der Lichter in der Schlucht, die Falschauer, die neben dem Konzertgelände vorbeirauscht oder Schloss Braunsberg, das stolz und erhaben gleich einem Wächter über der Gaul thront. Der kultigste Ort für ein derartiges Event und so ging 1983 dort das erste Gaul Openair über die Bühne. Die gesamten 80er Jahre hindurch fand es fortan jedes Jahr statt. Bereits damals strömten bis zu tausend Besucher zum Openair in die Gaul. Viele Bands, die in jener Zeit ihre musikalischen Künste zum Besten gaben, waren in den 80er Jahren oftmals weit über die Grenzen hinaus bekannt, auch wenn sie heute von den jüngeren Semester kaum einer mehr kennt. Mit Beginn der 90er Jahre zeichnete sich ab, dass das Jugendkollektiv das Openair in der Gaul nicht mehr weiter durchführen wird. An diesem Punkt trat der im Mai 1990 gegründete Verein Jugendzentrum Lana auf, der fortan die Organisation und Durchführung des Openairs übernahm. Der erste Versuch 1991 fiel jedoch buchstäblich ins Wasser, da ein über all die Jahre treuer Begleiter des Gaul Openairs auf den Plan trat – der Regen. Nach den Startschwierigkeiten und einer Eingewöhnungsphase, startete das Gaul Openair erst 1994 wieder voll durch und entwickelte sich zu jenem kultigen Fest, als das es sich heute präsentiert. Sukzessive stiegen die Besucherzahlen, das Openair wurde gesellschaftlich akzeptierter und umfangreicher, sei es bei den Bands, als auch bei dem Angebot abseits der Bühne. Von da an mauserte sich das Gaul Openair zu einer festen Größe in Südtirol und ist seit Jahren als jenes Openair bekannt, mit dem am letzten Maiwochenende die Open-Air-Saison eingeläutet wird.“

Geschrieben von Joachim Staffler

 

Plakat-2011
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